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Frank Scholz Verbandsvorsitzender

Liebe Besucherinnen und Besucher,

wir vom Abwasserzweckverband Unteres Schlichemtal freuen uns, dass Sie Interesse am Betrieb und an den Ablaufprozessen unserer Verbandskläranlage haben und unsere Internetseite besuchen. Wir möchten Ihnen auf dieser Internetseite allgemeine Informationen aber auch Hinweise auf die verschiedenen Abläufe der Abwasserreinigung und Klärschlammverwertung geben. Wir hoffen, Ihnen viel Wissenswertes und Interessantes über unsere Verbandskläranlage auf den folgenden Seiten bereitstellen zu können.

Der Abwasserzweckverband Unteres Schlichemtal wurde 1978 gegründet. Ihm gehören die Mitgliedskommunen Dietingen, Rosenfeld, Dautmergen und Zimmern u. d. Burg an. 1982 ging die Verbandskläranlage in Dietingen-Böhringen in Betrieb.

Unser Verband hat die Aufgabe, die im Verbandsgebiet erfassten und der Verbandskläranlage zugeleiteten Abwässer den gesetzlichen Anforderungen entsprechend zu reinigen und in bestmöglicher Qualität dem natürlichen Wasserkreislauf wieder zuzuführen. Dieser Aufgabe kommen wir seit Inbetriebnahme des Verbandsklärwerkes nach und können die geforderten Grenz- und Zielwerte jederzeit einhalten bzw. deutlich unterschreiten.

Der Abwasserzweckverband Unteres Schlichemtal ist im Rahmen der von seinen Mitgliedskommunen übertragenen Aufgaben somit seit Jahrzehnten Garant für eine den technischen Standards entsprechende Abwasserreinigung, die den Fließgewässern in unserem Verbandsgebiet und der Schlichem, aber auch bachabwärts dem Neckar und schließlich dem Rhein guttut und für eine saubere Umwelt für uns Bürgerinnen und Bürger sorgt.

Mit herzlichen Grüßen
Ihr

 Unterschrift Frank Scholz

Frank Scholz
Verbandsvorsitzender

Abwasserzweckverband Unteres Schlichemtal

Aufgaben des Zweckverbandes

Die Verbandsaufgaben sind in § 3 der Verbandssatzung geregelt. Danach ist es Aufgabe des Verbandes, die im Verbandsgebiet der Mitgliedskommunen anfallenden Abwässer von den im Verbandsgebiet liegenden Teilorten zu übernehmen, der Verbandskläranlage zuzuleiten und vor Einleitung in den sogenannten Vorfluter, also der Schlichem, zu reinigen. Außerdem sind die dabei anfallenden Schlamm- und Abfallstoffe „abzuführen und unschädlich beseitigen zu lassen“. Der Abwasserzweckverband erstrebt dabei ausdrücklich keinen Gewinn und wird über Umlagen der Mitgliedskommunen für den laufenden Betrieb und notwendige Investitionen finanziert.

Unser Team

Frank Scholz

Bürgermeister a. D.

Verbandsvorsitzender

Thomas Miller

Bürgermeister Stadt Rosenfeld

stv. Verbandsvorsitzender

Vanessa
Schäfer

Verbandsrechnerin

Karin
Schick

Verbandskasse

Oliver
Bergmann

Betriebsleiter

Siegfried
Bihl

stv. Betriebsleiter

Geschichte des Verbandes

Eine der wichtigsten Voraussetzungen für die Entstehung von Siedlungen war schon von alters her die Versorgung von Mensch und Tier mit Wasser, weshalb viele Städte und Gemeinden an Fließgewässern liegen. Auch für die Entsorgung des Abwassers wurden beizeiten Vorkehrungen getroffen. Ohne geeignete bauliche Maßnahmen und feste Vorschriften für die Einwohnerschaft drohten die menschlichen Siedlungen bereits in der Antike und im Mittelalter in Gestank und Morast zu versinken. Das Trinkwasser konnte leicht verseucht werden und Krankheitsepidemien forderten zahlreiche Todesopfer.

Während in größeren Städten bereits früh mit der Verlegung von Kanälen begonnen wurde, behalfen sich viele kleinere Gemeinden zunächst weiterhin mit mechanischen Hauskläranlagen, sogenannten Faulgruben, mit zwei bis drei Kammern. In Neubaugebieten entstanden vereinzelt auch einfache Kleingruppen-Klärwerke. Waren die Kammern solcher Anlagen mit Klärschlamm gefüllt, so wurden sie vom dafür ausgerüsteten LKW leergepumpt.

Bis in die 1970er Jahre des 20. Jahrhunderts hinein war dies auch in unserem Verbandsgebiet die vorherrschende Art der Abwasserbeseitigung. Das Bevölkerungswachstum und die steigende Bedeutung des Umweltschutzes sowie das wachsende Bewusstsein für die Reinhaltung der Fließgewässer machten aber eine grundlegende Verbesserung der Abwasserbehandlung und Abwasserbeseitigung notwendig. Nach vielfachen Überlegungen in den einzelnen Gemeinden im Unteren Schlichemtal und im Schwarzenbachtal reiften dann in den Jahren 1975 – 1977 die Pläne für eine gemeinsame Abwasserbeseitigung.

Schließlich übertrugen die Gemeinden Dautmergen, Dietingen (für die Ortschaften Böhringen, Gößlingen, Irslingen und Rotenzimmern), Zimmern u. d. Burg und die Stadt Rosenfeld (für die Ortschaften Leidringen und Täbingen) die Aufgabe der Abwasserbeseitigung mit der Gründung am 01. Februar 1978 an den neuen Abwasserzweckverband Unteres Schlichemtal. Der neue Zweckverband erhielt seinen Sitz in Dietingen, Landkreis Rottweil, und verbindet in seinem 55 Quadratkilometer großen Verbandsgebiet Städte und Gemeindden aus den Regierungsbezirken Tübingen und Freiburg und den Landkreisen Rottweil und Zollernalb.

Abwasserzweckverband_Unteres_Schlichemtal Geschichte

Mitgliedsgemeinden

Gemeinde Dautmergen

Gemeinde Dietingen

für die Teilorte

  • Böhringen
  • Gößlingen
  • Irslingen
  • Rotenzimmern

Stadt Rosenfeld

für die Teilorte

  • Leidringen
  • Täbingen

Gemeinde Zimmern u. d. Burg

Übersicht Kanalnetz Abwasserzweckverband Unteres Schlichemtal

Verbandsgebiet

Das Verbandsgebiet erstreckt sich auf 55 Quadratkilometer Fläche über die Regierungspräsidien Tübingen und Freiburg, in den Landkreisen Zollernalb und Rottweil, auf den Markungen der Mitgliedskommunen Zimmern u. d. Burg, Rosenfeld, Dietingen und Dautmergen.

>>> Lageplan